Die große Spanien – Runde

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Kategorie: Self-Drive-Reise Reisedauer: 20 Tage/ 19 Nächte Erstes Startdatum: 01.05.2026 Begleitfahrzeug: Nein Mietmotorrad: Nein
Sprache: deutsch Reiseland: Europa, Spanien Gesamtstrecke: ca. 4200 km Schwierigkeit: mittel Reise als PDF drucken

Die große Spanien – Runde: Entdecke die beeindruckenden Landschaften Spaniens auf dieser großen Motorradrundreise und erlebe das Erbe der reichen Geschichte Spaniens in Bauwerken und Ortschaften, in denen du als Gast erwartet wirst! Diese Rundreise kombiniert Motorradrouten vom Feinsten mit außergewöhnlichen Unterkünfte in einstigen Palästen und Klöstern. Freu dich auf spektakuläre Bergstraßen, hügelige Kurvenbänder, atemberaubende Aussichtspunkte und erstaunlich einsame Naturgebiete. Erlebe eine Motorradreise voller Kontraste und genieße die Vielfalt Spaniens!

Gut 4.000 Kilometer führt dich die Tour in einem großen Rundkurs durch Spanien. 20 Tage von den Pyrenäen über die Picos de Europa an die Canyons des Duero, durch die Sierra de Gredos und mit einem Schlenker durch Portugal nach Andalusien. Gewürzt wird der erste Teil der Reise mit den mächtigen Zeugnissen der römischen, maurischen und mittelalterlichen Geschichte Spaniens. Nordwärts nimmst du die Ostroute. Hier spielt die Natur die Hauptrolle mit ihren Sierras, Naturparks, Schluchten und einsamen Landstrichen, bis die Tour in Katalonien am Fuß der Pyrenäen endet.

Für mehr als die Hälfte aller Übernachtungen werden Paradores gebucht, diese besonderen spanischen Hotels, die entweder eine außergewöhnliche Lage haben oder in ein historisches Bauwerk integriert wurden – oft trifft auch beides zu. Denn Paläste, Festungen, Burgen und Klöster wurden immer in exponierter oder einzigartiger Lage errichtet. Diese Motorradreise bietet viel Fahrspaß auf durchaus auch anspruchsvollen Strecken. Dazu ermöglicht sie viele Begegnungen mit den kulturellen – und auch kulinarischen – Schätzen Spaniens. Mehrere Tagesetappen bieten viel Flexibilität in der Länge und können eher kurz gehalten werden oder auch unseren Routentipps folgend länger. An drei Orten – in den Picos de Europa, in Salamanca und in Carmona bei Sevilla – sind jeweils zwei Übernachtungen vorgesehen, so dass man die Aufenthalte dort ganz frei gestalten kann.

1. Tag: Südfrankreich: Carcassonne
Die Tour beginnt im Süden Frankreichs mit einer Übernachtung in der historischen Festungsstadt Carcassonne. Die Stadt an der alten Handelsroute zwischen Mittelmeer und Atlantik ist Euer Tor in die Pyrenäen. Das Hotel liegt direkt am Rande der sehenswerten Altstadt.
Übernachtung in Carcassonne

2. Tag: Durch die Pyrenäen in die kleine Bergstadt (ca. 160 km)
Die Tour startet und Ihr startet gleich in die Kurven der Pyrenäen. Auf der spanischen Seite entlang geht es bis nach La Seu d’Urgell.
Übernachtung in La Seu d’Urgell

3. Tag: Weiter durch die Pyrenäen (ca. 250 km)
Weiter durch die Pyrenäen führt Euch die heutige Etappe bis nach Sabiñánigo.
Übernachtung in Sabiñánigo

4. Tag: In die Region Navarra (ca. 230 km)
Heute geht es in die autonome Region Navarra. Ihr übernachtet in der Kleinstadt Estella.
Übernachtung in Ayegui

5. Tag: Sierra de la Demanda (ca. 220 km)
Über den Ebro und hinauf in die einsame Bergwelt der Sierra de la Demanda. Ihr durchquert diesen abgelegenen Naturpark auf dem Weg zum prächtigen historischen Ort Lerma, der weithin sichtbar auf einem Hügel liegt. Dort übernachtet ihr im ehemaligen Herzogspalast.
Übernachtung in Lerma

6. Tag: Picos de Europa (ca. 300 km)
Das kantabrische Faltengebirge Picos de Europa mit seinen schroffen Gipfeln und steilen Hängen ist das Ziel für heute und morgen. Am Ziel sind zwei Übernachtungen vorgesehen. Der Ort Cangas de Onis liegen zentral mitten in den Picos de Europa.
Übernachtung in Villanueva de Cangas

7. Tag: Picos de Europa – Tag zur freien Verfügung
Den Tag könnt Ihr ganz indviduell mit einer Tagestour durch das beeindruckende Küstengebirge ausfüllen. Übernachtung wie am Vortag.
Übernachtung in Villanueva de Cangas

8. Tag: Ländliches Spanien (ca. 290 km)
Zuerst fahrt Ihr noch durch die Bergwelt der Picos de Europa. Dann erwartet Euch die Mezeta, die innerspanische Hochebene. Fruchtbares Land bis zum Horizont, viel Landwirtschaft, bis Ihr den Oberlauf des Duero erreicht. Ihr übernachtet im Parador der der historischen Festungsstadt Zamora.
Übernachtung in Zamora

9. Tag: Schluchten des Duero (ca. 300 km)
Auf der direkten Route wäre die Etappe sehr kurz (70 km), wenn Ihr nicht den Schlenker an die spektakuläre Schlucht des Duero im spanisch-portugiesischen Grenzgebiet macht. Am Abend werdet in Salamanca erwartet, der prächtigen historischen Universitätsstadt, wo Ihr für die beiden folgenden Nächte im Parador eingebucht seid.
Übernachtung in Salamanca

10. Tag: Salamaca – Tag zur freien Verfügung
Die historische Universitätsstadt mit ihren prachtvollen Bauwerken und lebhaften Gassen lohnt einen ausgiebigen Stadtbummel. Besonders schön ist die Plaza Major am Abend.
Übernachtung in Salamanca

11. Tag: Sierra de Gredos (ca. 310 km)
Als Kontrast zum prächtigen Salamanca am Morgen und der beeindruckenden mittelalterlichen Festungsstadt Trujillo am Abend führt unsere empfohlene Route durch die wilde Berglandschaft der Sierra de Gredos. Das Hochgebirge überragt das spanische Hochland mit seinen weithin sichtbaren schneebedeckten Gipfeln.
Übernachtung in Trujillo

12. Tag: Schlenker nach Portugal: Évora (ca. 240 km)
Die Route heute führt Euch durch die einsamen Landstriche des Alentejo in Portugal. Korkeichen säumen die Strecke. Euer Ziel ist die alte Stadt Évora mit ihren zahlreichen, als Unesco Welterbe geschützten Zeugnissen aus römischer Zeit und den darauf folgenden Jahrhunderten.
Übernachtung in Évora

13. Tag: Sierra Morena (ca. 280 km)
Und weiter geht die Reise Richtung Andalusien! Auf dem Weg quert Ihr noch in Portugal das beeindruckende Stauseen-System von Alqueva, ehe Ihr Euch über die Bergrücken der Sierra Morena gen Südosten vorarbeitet. Sevilla umfahrt Ihr weiträumig, um Euer Ziel, die historische Stadt Carmona auf einem Felsplateau hoch oberhalb der andalusischen Ebene zu erreichen. Hier werden Ihr für zwei Übernachtungen im spektakulär gelegenen Parador erwartet.
Übernachtung in Carmona

14. Tag: Carmona – Tag zur freien Verfügung
Ihr könnt den freien Tag für einen Sightseeing-Besuch im nahen Sevilla nutzen. Oder Ihr genießt die Annehmlichkeiten des Paradors und spaziert durch das bezaubernde Carmona mit seinen zahlreichen archäologischen Stätten aus Jahrtausenden.
Übernachtung in Carmona

15. Tag: Sierra de Grazalema – Andalusien (ca. 250 km)
Auch heute könnt Ihr den Fahrtag kurz halten – oder eine an Kurven und Aussichtspunkten reiche Route durch das andalusische Bergland der Sierra Grazalema fahren. Auch ein Pausenstopp im berühmten Örtchen Ronda wäre damit machbar. Euer Ziel ist die ebenfalls spektakulär auf einem Hochplateau gelegene Stadt Antequera. Der Parador, wo Ihr übernachtet, liegt spektakulär direkt am Rand des Plateaus in der Altstadt.
Übernachtung in Antequera

16. Tag: Nordwärts – Natur pur! (ca. 280 km)
Vom südlichen Wendepunkt der Reise durchquert Ihr heute weitere, teils sehr einsame Naturgebiete Andalusiens. Die Etappe endet diesmal nicht in einer Stadt voller geschichtsträchtiger Plätze und Bauwerke. Heute übernachtet Ihr in einem Hotel in einem Tal, umgeben von der großartigen Natur der Sierra Cazorla.
Übernachtung in Cazorla

17. Tag: La Mancha – einsames Hochland (ca. 335 km)
Die Route führt euch zunächst auf kurvenreichen Straßen durch den “Parque Natural de las Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas” und später über das einsame Hochland von La Mancha. Ziel des Tages ist die Stadt Cuenca, die spektakulär am Übergang des Hochlands zur La-Mancha-Ebene liegt. Cuenca ist berühmt für ihre Schluchten und die Altstadt auf dem Felsplateau. Ihr übernachtet inmitten der Altstadt.
Übernachtung in Cuenca

18. Tag: Raues Bergland und fruchtbare Täler (ca. 320 km)
Die Landschaft zeigt auch heute viele Gesichter: Ihr fahrt durch bewaldete Täler, über weite Ebenen mit felsigen Bergrücken in Farbtönen zwischen Ocker, Rot, Braun und Gelb. Ihr passiert fruchtbares Farmland und beendet den Tag inmitten von Olivenhainen. Das idyllisch gelegene Hotel bei Fuentespalda ist nur über eine 6 km lange unbefestigte Zufahrt zu erreichen.
Übernachtung in Fuentespalda

19. Tag: Nach Katalonien (ca. 330 km)
Die letzte Etappe führt Euch in den Norden Spaniens, nach Katalonien. Natürlich gibt es auch für den heutige Fahrtag eine schöne und kurvenreiche Route, die durch das Pyrenäen-Vorland führt, ehe Ihr den Raum Girona erreicht, wo die Tour endet. Ihr übernachtet bei Vic.
Übernachtung in Sant Juliá de Vilatorta

20. Tag: Individuelle Heimreise
Nach dem Frühstück steht die individuelle Heimreise auf dem Plan.


Hinweis:
Tipp für alle, die das Motorrad auf dem Anhänger zur Tour transportieren möchten: Wir können anstatt der ersten Übernachtung in Südfrankreich auch das Hotel bei Girona buchen, dann wären Start- und Endpunkt identisch und Ihr könnt das Auto mit Anhänger oder den Transporter dort parken. Bitte sprecht uns an!

Wie viel Zeit brauche ich für einen Motorradreise nach Spanien?
Das hängt sehr von der Anreiseform und davon, was ihr sehen möchtet, ab. Soll es “nur” der Norden Spaniens sein, oder gleich die ganze Runde? Eher fahrintensiv, oder lieber mit ein paar Doppelübernachtungen, damit es entspannter wird? Wir bieten Euch von der 10-tägigen Nordspanien-Tour bis zur 21-tägigen großen iberischen Runde diverse Touren an. Ebenfalls für Reisende aus dem nord- und westdeutschen Raum interessant: Die Anreise mit der Fähre von England nach Spanien. Spart unter Umständen über 1.000km Autobahn!

Wie erfolgt die Anreise zu einer Motorradtour in Spanien?
Neben der Anreise auf den eigenen Rädern habt Ihr bei einigen Touren die Wahl: Es gibt eine Fähre von England nach Spanien. Von dort fährt einmal wöchentlich die komfortable Fähre von Portsmouth nach Santander. Das ist sicher eine ungewohnte Route, aber es funktioniert. Das spart gerade aus dem norddeutschen oder westdeutschen Raum teilweise über 1.000km Autobahn durch Frankreich! Und für alle, die mit dem Auto und Anhänger (oder Transporter) anreisen möchten: in der Regel sind das erste und letzte Hotel einer Tour gleich. Ihr könnt (auf Nachfrage und ggf. Aufpreis) Auto (bzw. Transporter) und Anhänger während Eurer Spanien-Reise dort stehenlassen.

Was ist die beste Reisezeit für eine Motorradtour durch Spanien?
Im April und Oktober kann es in den Höhenlagen recht frisch sein, unten an den Küsten ist aber meist noch gutes Wetter mit angenehmen Temperaturen. Ideale Bedingungen zum Motorradfahren findet man für gewöhnlich in Mai und in September. Im Hochsommer ist es meist heiß und trocken.

Wie sind die Straßen in Spanien?
In Nordspanien sind die Straßen gut ausgebaut und haben vielfach neuen Asphalt. Unsere Streckenempfehlungen führen oft über schmale, steile und kurvenreiche Straßen. Das Fahren auf solchen Strecken sollte also sicher beherrscht werden. Auch in Südspanien wurden schon viele Straßen neu gemacht, aber es gibt noch einige Strecken im Hinterland die recht löchrig sind.


Art der Reisen
Die Touren sind, wie der Name schon sagt, individuelle Reisen. Es sind keine Gruppen, es ist kein Guide dabei. Ihr sagt uns, wann Ihr fahren wollt und wir buchen Euch die Hotels und die Fähren. Dazu bekommt Ihr gutes Kartenmaterial von uns und eine Streckenbeschreibung. Danach fahrt Ihr allein, in Eurem Tempo und so wie Ihr Lust habt, die Tour ab. Mit der Sicherheit, dass alles gut vorbereitet ist. Übrigens: Unsere Touren können mit nahezu jedem Motorrad (oder touren­tauglichem Roller) gefahren werden.

Essen
Auf vielen Reisen – aber nicht auf allen – bieten wir Halbpension an. In Norwegen raten wir Euch, unsere Halbpensions-Pakete gleich mitzubuchen. Sie sind günstiger, als wenn Ihr vor Ort bezahlt. In manchen Ländern macht Halbpension wenig Sinn oder wird gar nicht angeboten. In Schottland geht Ihr am besten in den nächsten Pub und esst dort.

Etappenlänge
Wir rechnen lieber in Zeit als in Kilometern. In Fjordnorwegen können 250 Kilometer sechs Stunden Fahrzeit sein, in Nordschweden oder Nordfinnland schafft man in sechs Stunden reiner Fahrzeit 500 Kilometer – ohne Stress. Die durchschnittliche Fahrzeit liegt bei unseren Touren bei fünf bis sechs Stunden pro Tag. Wenn wir von kurzen Etappen oder Halbtages-Touren sprechen, sind um die drei Stunden Fahrzeit gemeint. Intensive Tage haben um die sieben Stunden reine Fahrzeit. Bei der Berechnung der Fahrzeit orientieren wir uns an gängigen Streckenrechnern. Dabei reden wir nur über die reine Fahrzeit ohne Pausen, Tank- und Fotostopps.

Hotels
Wir benutzen grundsätzlich gute Hotels der Kategorie 3 Sterne plus bis 4 Sterne. Wo es möglich ist, wird in landestypischen Hotels übernachtet. Wenn es in abgelegene Gegenden geht, kann auch mal ein einfacheres Hotel dabei sein – aber nur, wenn es nichts anderes gibt. Immer wieder hören wir die Frage nach Motorrad-Hotels: Ja, im Prinzip gern, aber es gibt sie nicht überall. Motorrad-Hotels findet man fast nur im Alpenraum und den angrenzenden Regionen. Aber z.B. in Skandinavien oder Schottland kann man sie an einer Hand abzählen. Dort nutzen wir ganz „normale“ Hotels.

Parken
Nicht alle Hotels haben eine eigene Garage. Auf dem Lande „übernachten“ die Motorräder auf einem Parkplatz am Hotel, in Städten in aller Regel in einem Parkhaus oder auf einem abgeschlossenen Stellplatz / Innenhof des Hotels. Dabei können Parkgebühren entstehen, vor allem, wenn private Betreiber im Spiel sind. Das kann von Land zu Land sehr unterschiedlich sein!

Reiseunterlagen
Ihr bekommt von uns gute Straßenkarten mit einem eingezeichneten Routenvorschlag. Dazu gibt es eine Streckenbeschreibung Tag für Tag mit Adressen und Tipps für Abstecher oder Sehenswürdigkeiten. Das ersetzt keinen Reiseführer, aber erklärt die Karte.

Programm-, Hotel- und Routenänderung sind vorbehalten!


Reiseveranstalter: Feelgood Reisen

Die Rechte an den Bildern und Texten liegen beim Veranstalter. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters.
Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach§ 651 a des BGB: Formblatt_FeelgoodReisen

Einreisebestimmungen bei ausländischen Destinationen
Sie benötigen als deutscher Staatsbürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, der unbedingt mitzuführen ist! Für andere Staatsangehörige gelten ggf. andere Reiseregelungen, die Sie bei Bedarf bei uns erfragen können.

 Noch Fragen? (+49) 561 – 86 16 309
Preis pro Fahrer: 2.490 € Preis pro Beifahrer: 2.490 €

Reiseleistungen

  • 19x Übernachtung und Frühstück in in guten bis sehr guten Mittelklasse-Hotels und Paradores
  • Gute Reiseunterlagen

Detaillierte Preise

Preis Fahrer(in) – 2.490 €
Preis Beifahrer(in) – 2.490 €
Einzelzimmer-Zuschlag – 1.500 €

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