"Große Ladakh-Kaschmir-Tour"

23 Tage/22 Nächte ab Delhi

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Termine

  • 11.08. - 02.09.2018

Reiseverlauf

Ladakh heißt übersetzt "Land der Pässe". Und tatsächlich gibt es kein Land der Welt mit höheren befahrbaren Straßen und Pässen. Ganz im Norden Indiens, am oberen Verlauf des Indus, an der Grenze zu Tibet, verbirgt sich dieses raue Stück Erde. Ladakh ist ein Ausläufer der Tibetischen Hoch- ebene und wird deshalb auch "Little Tibet" genannt. Die ersten Siedler Ladakhs waren buddhistische Mönche, die auf ihrer Pilgerreise von Indien nach Tibet hier Rast machten. Im 9. Thikse Monastry Jahrhundert wuchs der Einfluss Ladakhs weit über die Grenzen des Indus Tales hinaus und in dieser Zeit entstanden zahlreiche Festungen und Paläste. Im 14. Jahr- hundert wurde von einem tibetischen Pilger ein buddhistischer Orden, damals bekannt unter dem Namen "Gelupka", gegründet, der vom ersten Dalai Lama geführt wurde. Bis heute ist der Buddhismus die dominierende Religion in Ladakh und überall findet man buddhistische Klöster. Zu Tausenden strömen Gläubige aus aller Welt in diese Region, um die Lehren Buddhas aus dem Munde des Dalai Lama und anderer Lehrer zu hören.

On- oder Offroad - diese Frage lässt sich nicht so ohne weiteres beantworten. Zwar gibt es überall Straßen, diese sind jedoch, selbst wenn man noch Spuren alten Asphalts erkennen kann, in einem Zustand, der eine neue Definition des Begriffs Straße erforderlich macht. Ein Großteil der zu fahrenden Strecken besteht aus Schotter- und Sandpisten. Letztere verwandeln sich nach einem Regenguss in glitschige Schlammbahnen. Hinzu kommen einige Flussdurchquerungen, die auch schon mal mit einer ungewollten Erfrischung enden können. In jedem Fall bedeutet eine Motorradreise durch Ladakh ultimatives Abenteuer. Die klimatischen Verhältnisse sind eine ständige Herausforderung an Mensch und Maschine. Die Temperaturen erreichen im Sommer bis zu 30° Celsius und können nachts locker bis an den Gefrierpunkt sinken. Straßen werden von einer Minute zur nächsten gesperrt. Erdrutsche, Unterspülungen oder auch politische Unruhen können die Ursache sein. Alles stellt hohe Anforderungen an die Fahrleistung und die Kondition der Biker sowie an die Zuverlässigkeit der Maschinen.

Entschädigt für all die Mühen wird der Reisende durch ein wahres Fest für die Sinne. Allem vorweg die unbeschreibliche Schönheit des Himalaja. Umgeben von den majestätischsten Gipfeln dieses Globus durchquert man sowohl trostlose Geröllwüsten, die sogenannte Mondlandschaft, als auch saftige Wiesentäler. Der Kontakt zu der außergewöhnlich freundlichen und liebenswerten Bevölkerung ist Balsam für die Seele, die Farbenpracht und die Vielfalt orientalischer Gerüche, die Basare und Märkte durchziehen und prägen, sind eine Wohltat für Auge und Nase. Kulinarisch lässt Ladakh keine Wünsche offen. Die tibetische wie die nordindische Küche sind so variantenreich, dass zwei oder drei Wochen gerade ausreichen, um einen ersten Eindruck mit nach Hause zu nehmen. Und wem es zu indisch wird, dem stehen in Manali oder Leh zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung.

» 1. Tag: Anreise, Zielflughafen ist New Delhi
Das Abenteuer kann beginnen. Nur wenige Stunden liegen zwischen Eurem gewohnten Alltag und einer landschaftlich, klimatisch, kulturell und kulinarisch völlig anderen Welt. Einen guten Flug wünschen wir.
Übernachtung im Flugzeug

» 2. Tag: Ankunft in Delhi. Transfer nach Chandigarh (ca. 250 km)
Früh am Morgen landet Euer Flieger in New Delhi. Wenn alle angekommen sind, geht es mit dem Jeep oder Minibus weiter nach Chandigarh, der auf dem Reißbrett entstandenen Hauptstadt des Punjab. Dort erreichen wir das Hotel am frühen Nachmittag, und es bleibt Ihnen ausreichend Zeit, diese außergewöhnliche Stadt zu besichtigen.
Übernachtung in Chandigarh

» 3. Tag: Chandigarh - Shimla (ca. 135 km)
Nach dem Frühstück übernehmen wir die Bikes und starten zu unserer ersten Tour. Die kurze Fahrt nach Shimla, eine der bekanntesten Hillstation Indiens, vermittelt uns einen ersten Eindruck von dem, was wir in den nächsten Tagen zu erwarten haben. Kurve auf Kurve schwingen wir uns unaufhörlich in die Höhe bis auf ca. 2.200 Meter. Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel und können uns von der ersten Motorradfahrt in Indien erholen.
Übernachtung in Shimla

» 4. Tag: Shimla - Chindi (ca. 150 km)
In zahllosen Kurven winden wir uns über eine schmale aber gut erhaltene Straße bergauf, bergab. Je nach Wetterverhältnissen müssen wir mit Behinderungen durch Erdrutsche und Überspülungen rechnen. In Himachal Pradesh herrscht der Monsun. Jedoch nur jetzt sind die Pässe befahrbar. Entschädigt werden wir durch eine sehr schöne Landschaft, terrassenförmige Reisfelder mit ihrem leuchtenden Grün, bewaldete Hänge, weite Wiesentäler.
Übernachtung in Chindi

» 5. Tag: Chindi - Rewalsar (ca. 120 km)
Heute steht Rewalsar als Etappenziel auf dem Tagesplan. Wie gestern geht es wieder durch fruchtbares Ackerland und Obstplantagen. Für ausreichend Kurven ist auch gesorgt. Rewalsar liegt am gleichnamigen See. Es ist eine sehr religiöse Stadt, Hindus, Buddhisten und Sikhs leben friedlich neben- und miteinander. Wahrzeichen des Orts ist die gigantische Padmasambhava Statue, um die zahlreiche spannende Geschichten und Mythen ranken.
Übernachtung in Rewalsar

» 6. Tag: Rewalsar - Nagar (ca. 115 km)
Nächste Station ist Nagar in der Nähe von Manali. Bevor wir unser Ziel erreichen, durchqueren wir das Kullu Valley, den Obst- und Gemüsegarten Indiens. Wir übernachten im ehemaligen Königspalast, der von der Regierung liebevoll restauriert und in ein Hotel umfunktioniert wurde. Von hier haben wir zur einen Seite einen betörenden Blick über das Tal und auf der anderen erkennen wir die Höhenzüge des Himalaja, unser Ziel für die nächsten Tage.
Übernachtung in Nagar

» 7. Tag: Nagar - Keylong (ca. 135 km)
Nun wird es ernst! Von Nagar aus geht es noch gute 40 km durch waldige Höhen, bevor wir allmählich die Baumgrenze erreichen. Die Vegetation zieht sich ganz zurück, es wird immer karger und irgendwann gibt es nichts mehr als Felsmassive, auf denen allerdings erstaunlich viele und schöne Bergblumen wachsen. Wir überqueren den Rohtang Pass (3.978 Meter) und erreichen am Nachmittag unser Etappenziel Keylong (3.150 m).
Übernachtung in Keylong

» 8. Tag: Tagesausflug nach Udaipur (ca. 110 km)
Heute steht ein Ausflug zu einem Bergdorf in der Nähe von Udaipur auf dem Programm. Der kleine Ort beheimatet einen ungewöhnlichen Tempel, der von Buddhisten und Hindus gleichzeitig benutzt wird. Er liegt in einem Seitental und ist nur über eine Straße zu erreichen, die schon lange keinen Asphalt mehr gesehen hat. Ein erster Härtetest an FahrerInnen und Bikes. Wem das noch nicht reicht, der kann später das Kloster in Keylong besuchen.
Übernachtung in Keylong

» 9. Tag: Keylong - Sarchu (ca. 85 km)
Heute überwinden wir zum ersten Mal die 5.000 Meter Grenze. Mit 5.029 Metern kommt der Baralachla den Wolken schon ganz schön nahe. Unsere Enfields bleiben davon völlig unbeeindruckt. Mühelos folgen sie den kurvenreichen Straßen. Rechts und links finden wir nichts mehr als Felsen und Geröll. Wir haben die Mondlandschaft von Ladakh erreicht. Gemeinsames Abendessen. Geschlafen wird zünftig in einem Zeltlager in Sarchu auf 4.250 Metern über dem Meeresspiegel.
Übernachtung in Sarchu

» 10. Tag: Sarchu - Leh (ca. 260 km)
Der längste und mit Abstand anstrengendste Teil unserer Reise liegt vor uns. Wir passieren drei Pässe. In engen Haarnadelkurven erkämpfen wir uns jeden Meter. Je nach Wetterlage werden wir durch verschneite Landschaft fahren. Warme Kleidung ist angebracht. Gut 60 km vor Leh entspannt sich die Lage, die Straße ist in ausgezeichnetem Zustand, es gibt wieder Vegetation und das Klima wird freundlicher. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Leh.
Übernachtung in Leh

» 11. Tag: Ruhetag in Leh
Leh! Wer erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, möchte diese Stadt am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die ruhige, fröhliche Ausgeglichenheit der buddhistischen Bevölkerung ist extrem ansteckend und schon bald fallen die letzten Reste Stress und Hektik von uns ab. Ob bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen der Altstadt oder auf "Beobachtungsposten" in einem der vielen Cafés, heute ist Relaxen angesagt. Wer will, kann aber auch "Action" haben.
Übernachtung in Leh

» 12. Tag: Leh - Diskit (ca. 115 km)
Jetzt geht es wirklich hoch hinaus. Gleich hinter Leh erhebt sich die Passstraße zum Kardung La, dem vermeintlich höchsten befahrbaren Pass der Welt. Bei wolkenlos blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein gibt es einen grandiosen Blick auf Leh und die Gebirgskette von Stok. Am Kardung La genießen wir einen Tee im höchsten Teehaus der Welt und setzen unsere Fahrt nach den obligatorischen "Pass-Fotos" nach Diskit im Nubra-Valley fort.
Übernachtung in Diskit

» 13. Tag: Diskit (0 bis 180 km)
Den heutigen Tag kann jeder nach Belieben gestalten. Es gibt einige Optionen. Relaxen mit einem Besuch des Klosters von Diskit, Kamelreiten in Hundur (ca. 30 km), Ausflug nach Turtuk (ca. 180 km), einem kleinen verträumten Dort an der Grenze zu Pakistan oder entlang des Nubra-Flusses ins Tal der Blumen (ca. 100 km). Die km-Angaben beziehen sich auf hin- und Rückfahrt. Zum gemeinsamen Abendessen treffen wir uns wieder.
Übernachtung in Diskit

» 14. Tag: Diskit - Leh (155 km oder 115 km)
Nach dem Frühstück machen wir uns auf die Rückreise nach Leh. Hier bieten sich uns zwei Alternativen. Die eine führt über den WariLa nach Shakti und von dort nach Leh. Diese Strecke würden wir bevorzugen, jedoch ist die Straße nicht immer befahrbar. Wir können also erst vor Ort entscheiden, ob wir über den WariLa oder wie auf der Hinfahrt über den KardungLa fahren.
Übernachtung in Leh

» 15. Tag: Leh - Pangong Lake (ca. 160 km)
Der Pangong Tso (Pangong See), zu dem wir heute aufbrechen, hat eine Länge von 134 km und liegt auf einer Höhe von 4.350 Meter. Mitten hindurch zieht sich die Grenzlinie zu China. Wegen des hohen Salzgehaltes findet man kaum Leben im Wasser. Die Landschaft ist betörend schön, und wir erreichen den Ort zeitig genug, um noch einen ausgedehnten Spaziergang machen zu können.
Übernachtet wird in einem verhältnismäßig luxuriösen Zeltcamp

» 16. Tag: Pangong Lake - Leh (ca. 160 km)
Auf der Rückreise nach Leh machen wir bei einigen Klöstern, die am Wegesrand liegen, halt. Auf dem Programm stehen die Besichtigung der beiden wohl berühmtesten buddhistischen Klöster in Thikse und Hemis sowie ein Besuch des ehemaligen Königspalastes in Stok. Zurück in Leh beschließt ein (Einkaufs-)Bummel durch die Geschäftstraßen von Ladakhs Hauptstadt den Tag.
Übernachtung in Leh

» 17. Tag: Leh - Lamayuro (ca. 115 km)
Nach etwa drei bis vier Stunden Fahrt entlang des Indus und durch spektakuläre Felsschluchten erreichen wir den kleinen Ort Lamayuro. Hier befindet sich eines der ältersten buddhistischen Klöster Ladakhs, von wo aus wir einen atemberaubenden Blick auf das "Moonland" werfen können.
Übernachtung in Lamayuro

» 18. Tag: Lamayuro - Sonamark (ca. 230 km)
Je weiter wir nach Westen vordringen, desto lieblicher wird die Landschaft. Zwei Pässe liegen auf unserem weg, der FotuLa und der SojiLa. Letzterer kann eine echte Herausforderung darstellen. Die Straße ist schmal und hat noch nie Asphalt gesehen. Bei Regen wird es recht schlüpfrig. Sonamark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus ganz Indien.
Übernachtung in Sonamark

» 19. Tag: Sonamark - Srinagar (80 km)
Die letzten 80 Kilometer unseres Himalaja-Abenteuers liegen vor uns. Die Strecke führt uns durch dichte Wälder, weite Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Man kann leicht verstehen, warum man Kaschmir die Schweiz Indiens nennt. Nach wenigen Stunden erreichen wir unser Hausboot auf dem Nagin See, dem kleineren und beschaulicheren der beiden Seen in Srinagar.
Übernachtung auf dem Hausboot in Srinagar

» 20. Tag: Srinagar
Heute ist Relaxen angesagt. Wer will, kann den ganzen Tag auf dem Hausboot abhängen, mit einer Shikara, einem für Srinagar typischen Wassertaxi, auf den Seen und Wasserstraßen durch die Stadt schippern, den berühmten Mogul-Gärten einen Besuch abstatten oder sich zu Fuß aufmachen und z.B. auf einem der Basare Srinagars shoppen gehen. Für das leibliche Wohl sorgt der Betreiber des Hausbootes mit typischer Hausmannskost aus Kaschmir.
Übernachtung auf dem Hausboot in Srinagar

» 21. Tag: Srinagar
Es war der einhellige Wunsch unserer Gäste, den Aufenthalt auf dem Hausboot in Srinagar um einen Tag zu verlängern, und das ist hiermit geschehen. Wie Ihr den Tag verbringt, sei ganz Euch überlassen. Abdul und sein Sohn Rouf werden Eure Wünsche so gut es geht erfüllen.
Übernachtung auf dem Hausboot in Srinagar

» 22. Tag: Srinagar - Delhi
Wir verlassen Srinagar mit dem Flugzeug und landen kurze Zeit später auf dem Indira Gandhi Flughafen in Delhi. Nun haben wir je nach Flugverbindung mehr oder weniger Zeit zur Verfügung, die Hauptstadt Indiens zu erkunden. Wie dies geschieht, bleibt ganz Euch überlassen. So vielfältig ist das Angebot an Sehenswertem, dass wir uns auf Vorschläge beschränken und Euch alleine losziehen lassen. Abends treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Dinner.
Übernachtung in Delhi

» 23. Tag: Rückflug
Das Abenteuer geht zu Ende. Irgendwann in der Nacht von Samstag auf Sonntag startet Euer Flieger in die Heimat.
Wir würden uns freuen, Euch bald auf einer unserer anderen Reise in „Incredible India“ begrüßen zu können, vielleicht im Wüstenstaat Rajasthan oder im tropischen Kerala?

Gesamtstrecke: ca. 2285 km
Schwierigkeitsgrad: Sehr hoch (Wenig Asphalt, viel Geröll, Schlamm, Sand, Flussdurchfahrten)

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfers in Indien
  • 16x Übernachtung im Hotel
  • 2x Übernachtung im Zelt
  • 3x Übernachtung im Hausboot
  • 21x Frühstück
  • 20x Abendessen
  • Royal Enfield Mietmotorrad
  • Betriebsstoffe (Benzin/Öl)
  • Service-Fahrzeug
  • Mechaniker-Service
  • Reiseleitung

Nicht im Reisepreis enthalten

  • Anreise (Gerne suchen wir für Sie einen passenden Flug!)
  • Helm und Schutzbekleidung
  • weitere Verpflegung
  • Reiseversicherungen [weitere Infos hier...]
Preise pro Person  
Fahrer(in) 3.000,- €
Beifahrer(in) 2.700,- €
Einzelzimmer-Zuschlag 450,- €

Dies ist ein Angebot von Wheel Of India. Es gelten die AGB des Reiseveranstalters. © All rights reserved.