"Garhwal (Himalaya) Rundreise"

15 Tage/14 Nächte ab Delhi

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Termine

  • 29.09. - 13.10.2018

Reiseverlauf

Uttarakhand (bis 2006 Uttaranchal, beides bedeutet "nördliche Gegend") liegt im südlichen Himalaja und erstreckt sich von der Gangesebene im Süden über die Ausläufer des Himalaja bis ins Hochgebirge mit dem Nanda Devi (7822 m), dem zweithöchsten Berg Indiens. Es besteht aus den beiden Bergregionen Garhwal im Westen und Kumaon im Osten sowie aus einem schmalen Streifen der Gangesebene im Süden. Uttarakhand ist eines der jüngsten Mitglieder der indischen Staatengemeinschaft. Erst im November 1999 erblickte es durch Abspaltung von Uttar Pradesh das Licht der politischen Welt. Haupteinnahmequelle der Bevölkerung sind Landwirtschaft und religiöser Tourismus. Garhwal gehört zu den heiligsten Regionen des hinduistischen Indiens - und zu einer der beeindruckendsten. Zehntausende gläubiger Hindus strömen alljählich während der Pilgersaison von Mai bis November zu den vier religiösen Zentren Garhwals: Yamnotri, Gangotri, Kedarnath und Badrinath. Jedoch kaum ein westlicher Fuß hat diesen gesegneten Boden betreten. Wer sich in diese verborgene Welt, fernab der ausgetretenen Touristenpfade, vorzudringen wagt, erlebt ein Indien in seiner ursprünglichen, unberührten Form. Von hier blicken Brahma, Vishnu und Shiva auf das irdische Treiben ihrer Anhänger hinab.

Die Straßen sind weitgehend asphaltiert und, von einigen Pilgerbussen und Jeeps abgesehen, kaum befahren. Sie führen in das tiefste Innere des Himalaja, vorbei an reißenden Bergflüssen, durch leuchtend grüne Reisfelder und schroffe Felslandschaften. Nur manchmal, wenn die Natur ihre ungebändigten Kräfte hat spielen lassen, wenn Wasser, Eis und Schnee in nur einer Nacht ganze Straßenzüge wegspülen, dann müssen sich unsere Enfields durch unwirtlicheres Terrain graben. Wir bleiben auf der ganzen Reise bis auf wenige Ausnahmen auf einer Höhe von unter 3.000 Metern, so dass uns die gefürchtete Höhenkrankheit nichts anhaben kann. Doch sind wir ständig umgeben von den mit ewigem Schnee bedeckten Gipfeln der majestätischen Sechs-, Sieben- und Achttausender, die im strahlenden Sonnenlicht auf uns hinabblicken. Sie sind die Geburtsstätte der heiligsten Flüsse Indiens. In Garhwal entspringen unter anderem der Ganges und der Yamuna.

Wir wohnen in landesüblichen Mittelklassehotels, teils unter staatlicher Führung, teils in privater Hand. Alle Unterkünfte sind sauber und gepflegt und zeigen, dass man auch ohne übertriebenen westlichen Komfort gut leben kann. Die Verpflegung entspricht der nordindischen Küche. Wegen der Heiligkeit einiger Orte gibt es in Einklang mit den religiösen Vorstellungen der Hindus teilweise nur vegetarische Gerichte. Allerdings ist die vegetarische Küche Indiens sehr abwechslungsreich. Auch Alkohol ist nicht immer zu haben. Wer auf sein abendliches Bierchen nicht verzichten kann, sollte sich vor Beginn der Reise in New Delhi eindecken. Sprechen Sie mit unserem Guide, er ist Ihnen gerne behilflich.


» 1. Tag: Abflug in Europa - Zielflughafen: New Delhi
Ihr landet, je nach Fluggesellschaft, spät abends oder nach Mitternacht in Delhi. Mit dem Transfer zum Hotel beginnen unsere Leistungen.

» 2. Tag: Delhi – Rishikesh
Früh morgens brechen wir auf und fahren mit dem Auto nach Rishikesh, in die "Hauptstadt des Yoga". Unterwegs werden Sie einen ersten Eindruck vom indischen Leben im Allgemeinen und dem indischen Straßenverkehr im Speziellen erhalten.

» 3. Tag: Rishikesh - die Stadt der Ashrams
Weltweit bekannt wurde Rishikesh, als Ende der 60er Jahre die Beatles dort ihren Guru ‘Maharishi Mahesh Yogi’ aufsuchten und sich von ihm in die Welt des Yoga einführen ließen. Auch wir schnuppern hier zum ersten Mal die Luft des spirituellen Indiens. Abends nehmen wir an einem eindrucksvollen Spektakel teil, dem Feuerritual zu Ehren der Göttin Ganga an den Trivendi Ghatts.

» 4. Tag: Rishikesh - Mussoorie (ca. 125 km)
Nun wird es ernst. Wir besteigen unsere Enfields und brechen auf zur ersten Bergtour. Unser Tagesziel erreichen wir am frühen Nachmittag. Mussoori ist eine alte Hillstation, in die sich ehemals britische Besatzer und betuchte Inder vor der sommerlichen Hitze in Delhi flüchteten. Noch heute strahlt die “Mall” ein wenig von dieser Atmosphäre aus.

» 5. Tag: Mussoorie - Uttarkashi (ca. 120 km)
Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir auf zu einer wunderschönen Motorrad-Bergtour nach Uttarkashi. Wir starten auf der Höhe, fahren dann zunächst ins Tal hinunter, um uns dann wieder über tausend Kurven gen Himmel zu winden. In winzigen Tee-Shops machen wir halt. Hier scheint die Zeit vor langem stehen geblieben zu sein. Die herzliche Freundlichkeit der Menschen ist beispiellos.

» 6. Tag: Heiße Quellen in Gangnani (ca. 200 km)
Heute wird es rau. Die Straßenverhältnisse werden von Kilometer zu Kilometer unwirtlicher. Wir bewegen uns in Richtung Gangotri. Die ganze Strecke ist nicht zu schaffen und so werden wir in Gangnani, einem kleinen Pilgerort, berühmt für seine heißen Quellen, Halt machen. Die Landschaft ist betörend schön und macht den Ausflug zu einem echten Erlebnis.

» 7. Tag: Von Uttarkashi nach Srinagar (UP - ca. 140 km)
Die vor uns liegende Strecke nach Srinager ist zwar nicht besonders lang, aber wir müssen uns auf teilweise unbefestigten, recht staubigen Seitenstraßen bewegen, da ein gigantisches Staudammprojekt den Highway überflutet hat. Da geht es manches Mal nur im Schritttempo voran. Entschädigt werden wir für die etwas rauen Fahrverhältnisse durch wunderschöne Berglandschaften.

» 8. Tag: Srinagar (UP) - Sonprayag (ca. 70 km)
Nun geht es ins tiefste Innere des Himalaja. Man kann sich kaum eine dramatischere Lage für einen Pilgerpfad vorstellen. Auf einer Straße, gerade breit genug, ein Fahrzeug passieren zu lassen, schlängeln wir uns mit unseren schlanken Bikes durch die saftig grüne Waldlandschaft, bis wir Sonprayag erreichen. Hier gibt es die letzte, westlichen Touristen zumutbare Unterkunft, in der wir die Nacht verbringen.

» 9. Tag: Sonprayag - Joshimath (ca. 170 km)
Auch heute winden wir uns tief durch die "Eingeweide" des Himalaja. Es ist erstaunlich, wie vielfältig sich das Land hier präsentiert. Mal tauchen wir ein in dichte Wälder, in die kaum ein Sonnenstrahl vordringt, dann wieder liegen uns endlose terrassenförmige Reis- und Gemüseplantagen zu Füßen, und wenig später labt sich das Auge an endlos weiten Grasflächen, in "Little Switzerland". Tagesziel ist Joshimath.

» 10. Tag: Tagesausflug nach Badrinath (ca. 110 km)
Badrinath gilt als der wichtigste der vier Pilgerorte in Garhwal. Wir besuchen ihn im Rahmen eines Tagesausflugs, da er nur 2,5 Fahrstunden von Joshimat entfernt liegt. In Badrinath wimmelt es nur so von Sadhus, Gurus und anderen urigen Gestalten. Der Tempel, mit seinen farbenfrohen Ornamenten, ist einer der schönsten in ganz Garhwal.

» 11. Tag: Hoch hinauf nach Auli (3.027 m)
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Bislang haben wir die schneebedeckten Gipfel nur aus der Ferne bewundern können. Heute können wir selbst hoch hinauf. Nein, einen der Sechs, Sieben- oder Achttausender werden wir nicht erklimmen, aber wer will, kann mit dem Aufstieg nach Auli zu Fuß oder per Bike die für unsere Tour höchste Erhebung erobern.

» 12. Tag: Joshimath - Srinagar (UP - ca. 130 km)
Wie alle Dinge im Leben, so muss auch die schönste Reise ein Ende haben. Ab heute beginnt die Rückreise. Wir werden uns auf dem Highway 58 vergnügen, auf dem es hier noch ziemlich ruhig zugeht. Die Fahrt ist entspannt und mit vielen Stopps in Chai-Shops gespickt. Am frühen Nachmittag erreichen wir Srinagar.

» 13. Tag: Srinagar - Haridwar (ca. 135 km)
Für den Hindu muss eine richtige Pilgerreise durch Garhwal in Haridwar beginnen. Da wir jedoch keine richtigen Pilger sind, werden wir keinen Schaden nehmen, wenn wir unsere “Pilgerreise” statt dessen in Haridwar enden lassen. Wir besuchen die Ghatts und nehmen Teil an einem unglaublichen Spektakel, dem Abendpooja von Haridwar.

» 14. Tag: Haridwar - Delhi (ca. 250 km)
Nun kann uns nichts mehr schrecken, selbst der indische Verkehr auf dem Highway 58 nicht. Gelassen treiben wir unsere Bikes zur Hauptstadt Indiens, nach Delhi.

» 15. Tag: Rückreise nach Europa
Frühstück und Transfer zum Flughafen. Bye, bye, bis zum nächsten Mal. Wir hoffen, dass Ihnen die Reise mit uns gefallen hat und dass wir Sie bald auf einer unseren Touren durch Ladakh, Rajasthan, das tropische Süd-Indien oder einen anderen Teil dieses riesigen Sub-Kontinents begrüßen können. Bis dahin: Namasté und auf Wiedersehen

» 16. Tag: Zusatztage - Das Taj Mahal
Sie haben noch nicht genug gesehen und noch ein wenig Zeit im Gepäck? Dann nutzen Sie doch die Gelegenheit zu einem Tages- oder Zweitagesausflug nach Agra zum sagenumwobenen Taj Mahal. In wenigen Stunden bringt Sie ein komfortables Taxi ans Ziel und abends oder am nächsten Tag wieder zurück zu Ihrem Hotel. Mehr mehr Zeit hat - 3, 4 Tage - für den lohnt eine Exkursion nach Kalkutta, an die Mündung des Ganges-Deltas, oder nach Srinagar in Kashmir. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.


Gesamtstrecke: ca. 1450 km
Schwierigkeitsgrad: Hoch (Asphalt mit Geröllpassagen, Schlaglöchern)

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfers in Indien
  • 14x Übernachtung im Hotel
  • 14x Frühstück
  • 13x Abendessen
  • Royal Enfield Mietmotorrad
  • Betriebsstoffe (Benzin/Öl)
  • Service-Fahrzeug
  • Mechaniker-Service
  • Reiseleitung

Nicht im Reisepreis enthalten

  • Anreise (Gerne suchen wir für Sie einen passenden Flug!)
  • Helm und Schutzbekleidung
  • weitere Verpflegung
  • Reiseversicherungen [weitere Infos hier...]
Preise pro Person  
Fahrer(in) 2.300,- €
Beifahrer(in) 2.100,-
Einzelzimmer-Zuschlag 375,- €

Dies ist ein Angebot von Wheel Of India. Es gelten die AGB des Reiseveranstalters. © All rights reserved.